Vorname: Noah
Meine Schule zu Hause: Gustav-Hertz-Gymnasium, Leipzig
Meine Erasmus+-Schule in Graz: Oeversee-Gymnasium Graz
Meine Ziele für unseren Lernaufenthalt in Graz:
- die Schulbildung und den Lernalltag in Österreich kennenlernen
- mehr Wissen und Informationen für mein späteren Berufs Wunsch (Rettungssanitäter) sammeln
- die Kultur von Österreich kennenlernen
Meine Interessen und Hobbys:
- Ich interessiere mich für den Beruf des Rettungssanitäters und das damit verbundene medizinische Wissen.
- Ich höre sehr gerne Musik und interessiere mich im Zusammenhang damit für Musik von anderen Kulturen und Ländern.
- Ich gehe in meiner Freizeit sehr gerne Wandern oder Spazieren.
Am meisten freue ich mich auf das Land selbst und das neue Wissen, welches wir uns dort aneignen werden.
Bericht
Ich durfte dieses Jahr am Erasmus-Projekt teilnehmen und eine sehr lehrreiche Fahrt nach Graz unternehmen. Ich habe u.a. erlebt, wie der Alltag einer Schule in Österreich abläuft. So müssen die Schüler wegen einer neuen Regelung ihre Handys in einen extra dafür vorgesehenen Schrank am Anfang der Stunde hineinlegen und dieser wird zugeschlossen, was für mich sehr ungewöhnlich war. Ich habe auch erfahren, dass es ein anderes System gibt für die Klassen. So ist in Deutschland die 5. Klasse die 1. Klasse am Gymnasium in Österreich. Das bedeutet, sie nummerieren andersrum und es geht nur bis zur 8. Klasse am Gymnasium.
Natürlich sollten wir uns auch mit dem Thema Berufliche Orientierung befassen. Ich habe beispielsweise gelernt, selbst Verantwortung zu haben und für andere da zu sein. Mein persönliches Ziel war es außerdem, mich im Bereich der Medizin weiterzubilden. Dies war sehr gut möglich, denn wir haben Theoretisches im medizinischen Bereich gelernt und konnten auch praktisch arbeiten.
Es gab auch sehr emotionale Momente. Ich fand es echt traurig, die tollen Schüler und Lehrer zu verabschieden, denn obwohl es nur einige gemeinsame Tage waren, sind wir sehr zusammengewachsen. Es gab auch Augenblicke, wo mir der Atem wegblieb, weil sie einfach so beeindruckend waren. So war es einfach nur wunderschön, das erste Mal Graz vom Schlossberg aus von oben zu sehen. Am Ende nehme ich mir für die Zukunft vor, an meinem Traum, in der Gesundheitsbranche tätig zu sein, festzuhalten, selbstbewusster und offener zu werden. Ich kann dieses Projekt nur allen weiterempfehlen, die Österreich kennenlernen und einen Einblick in den medizinischen Bereich bekommen möchten und oder Interesse an einem Beruf in dieser Branche haben.

